Köksal wies darauf hin, dass sich daraus für türkische Unternehmen sehr große Chancen ergeben, und führte aus: „Das größte Problem der Betriebe in Deutschland, die als KMU gelten, ist, dass sich kein ‚Familienmitglied, das das Unternehmen weiterführt‘ mehr finden lässt. In der kommenden Zeit wird es Unternehmensverkäufe in sehr großem Umfang geben. Die Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland sind auf einem sehr weit entwickelten Stand, und deshalb sollten türkische Investorinnen und Investoren diese Gelegenheit nutzen. Für türkische Unternehmen birgt dieses Thema auch mit Blick auf das Zollunionsabkommen zwischen der EU und den USA sehr wichtige Vorteile. Sind Sie ein deutsches Unternehmen, so erlangen Sie sowohl gegenüber den USA als auch im globalen Handel sehr bedeutende Vorteile. Wir rechnen damit, dass mittelfristig annähernd 10.000 und langfristig annähernd 20.000 deutsche Unternehmen einen Verkauf oder eine Partnerschaft vollziehen werden. Als Köksal Avukatlık Ortaklığı (Anwaltspartnerschaft türkischen Rechts) arbeiten wir mit dem Deutschen Wirtschaftsrat zusammen. Wir werden sowohl in Deutschland als auch in der Türkei Treffen veranstalten, die KMU zusammenbringen. Ganz in Kürze beginnen wir in 5 Städten in Deutschland mit diesen Treffen. Auch in einigen Städten in der Türkei werden wir sie fortsetzen.“
Quelle: https://www.hurriyet.com.tr/ekonomi/kobi2/alman-kobi-leri-ortak-ariyor-29356462
Kernpunkte
- Der Eintrag steht im Zusammenhang mit dem rechtlichen und wirtschaftlichen Geschehen auf der deutsch-türkischen Achse.
- Der Beitrag berührt die Themen Investition, Marktzugang und grenzüberschreitendes Wachstum von Unternehmen.
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