FAQ · Transaktionsberatung

Wird die Transaktion abgebrochen, wenn in der Due Diligence eine Red Flag auftaucht?

Selten. Die meisten Feststellungen aus der Due Diligence dienen nicht dazu, die Transaktion zu beenden, sondern dazu, sie neu zu bepreisen oder abzusichern. Ein erkanntes Risiko lässt sich…

Aktualisiert · Juli 20261 Min. LesezeitKategorie · Transaktionsberatung
Kurze Antwort

Selten. Die meisten Feststellungen aus der Due Diligence dienen nicht dazu, die Transaktion zu beenden, sondern dazu, sie neu zu bepreisen oder abzusichern. Ein erkanntes Risiko lässt sich über Mechanismen steuern wie eine Anpassung des Kaufpreises, eine Bedingung, die seine Beseitigung vor dem Vollzug verlangt (Condition Precedent), eine auf genau dieses R…

Selten. Die meisten Feststellungen aus der Due Diligence dienen nicht dazu, die Transaktion zu beenden, sondern dazu, sie neu zu bepreisen oder abzusichern. Ein erkanntes Risiko lässt sich über Mechanismen steuern wie eine Anpassung des Kaufpreises, eine Bedingung, die seine Beseitigung vor dem Vollzug verlangt (Condition Precedent), eine auf genau dieses Risiko zugeschnittene Freistellungszusage (Special Indemnity) oder das Einbehalten eines Teils des Kaufpreises auf einem Treuhandkonto (Escrow) nach dem türkischen Obligationengesetz (Türk Borçlar Kanunu, Gesetz Nr. 6098). Die Red Flags, die eine Transaktion tatsächlich beenden, sind meist anderer Art: ein rechtliches Hindernis, das sich nicht beheben lässt, oder ein Vertrauensverlust. Unsere Berichte stellen nicht das Problem, sondern die Lösung voran: Zu jeder wesentlichen Feststellung schlagen wir einen konkreten vertraglichen Mechanismus vor, mit dem sich die Transaktion weiterführen lässt. So lässt sich ein einzelnes Risiko steuern, ohne die gesamte Vereinbarung aufs Spiel zu setzen.

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