FAQ · Fernabsatzverträge & Rechtstexte

Was ist der häufigste Fehler beim Widerrufsrecht?

Der falsche Beginn der Frist – sie wird ab der Bestellung gerechnet statt ab der Lieferung – und die Ausdehnung der Ausnahmen ohne rechtliche Grundlage. Beides führt zu verlängerten Fristen…

Aktualisiert · Juli 20261 Min. LesezeitKategorie · Fernabsatzverträge & Rechtstexte
Kurze Antwort

Der falsche Beginn der Frist – sie wird ab der Bestellung gerechnet statt ab der Lieferung – und die Ausdehnung der Ausnahmen ohne rechtliche Grundlage. Beides führt zu verlängerten Fristen zugunsten der Verbraucherinnen und Verbraucher und zu Bußgeldern.

Der falsche Beginn der Frist – sie wird ab der Bestellung gerechnet statt ab der Lieferung – und die Ausdehnung der Ausnahmen ohne rechtliche Grundlage. Beides führt zu verlängerten Fristen zugunsten der Verbraucherinnen und Verbraucher und zu Bußgeldern.

Die konkrete Regel: Die Widerrufsfrist beträgt im Grundsatz vierzehn Tage und läuft ab dem Tag, an dem die Ware entgegengenommen wurde, nicht ab dem Bestelldatum. Wird über das Widerrufsrecht nicht ordnungsgemäß belehrt, verlängert sich die Frist. Diese beiden Fehler machen aus einem längst abgeschlossenen Verkauf einen, der „immer noch rückgängig gemacht werden kann“; deshalb bauen wir den Text der vorvertraglichen Information und den Fristenzähler mit besonderer Sorgfalt auf.

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