Nein; eine einmalige Schulung reicht meist nicht aus, um die Nutzung eines Werkzeugs dauerhaft zu verankern. Nachhaltige Einführung verlangt eine Schulung, die geschichtet und wiederholt ist: ein Einstiegsmodul, das im Onboarding neuer Beschäftigter fest eingebaut ist, regelmäßige – etwa vierteljährliche – Auffrischungen und kurze „Mikroschulungen“ bei jeder Version und jeder Funktionsänderung. Gewohnheit entsteht durch Wiederholung und dadurch, dass das Werkzeug im Arbeitsablauf verankert ist; Werkzeuge, die einmal erklärt und dann sich selbst überlassen werden, werden schnell wieder aufgegeben.
Die Wirkung steigt, wenn die Schulung an echten Akten und Szenarien stattfindet und von den Kanälen daneben getragen wird: kurze Leitfäden, erfahrene interne Ansprechpersonen („Superuser“), eine feste Stelle für Fragen. Die Schulung zusammen mit den Kennzahlen zur Akzeptanz zu verfolgen – wer sich mit welchem Modul schwertut – erlaubt es außerdem, die Wiederholung gezielt dort zu planen, wo sie gebraucht wird. Kurz: Schulung ist als fortlaufendes Programm zu gestalten und nicht als Veranstaltung.
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