FAQ · Einvernehmliche Erledigung & Ergebnissteuerung

Bedeutet die Annahme eines Täter-Opfer-Ausgleichs, die Tat einzugestehen?

Der Täter-Opfer-Ausgleich (uzlaştırma) bedeutet in der Regel kein Geständnis der Tat und erscheint im Strafregister nicht als Verurteilung; auf die Sprache des Textes kommt es allerdings an…

Aktualisiert · Juli 20261 Min. LesezeitKategorie · Einvernehmliche Erledigung & Ergebnissteuerung
Kurze Antwort

Der Täter-Opfer-Ausgleich (uzlaştırma) bedeutet in der Regel kein Geständnis der Tat und erscheint im Strafregister nicht als Verurteilung; auf die Sprache des Textes kommt es allerdings an. Den Umfang von Verzichtserklärungen und Aussagen gestalten wir mit Sorgfalt.

Der Täter-Opfer-Ausgleich (uzlaştırma) bedeutet in der Regel kein Geständnis der Tat und erscheint im Strafregister nicht als Verurteilung; auf die Sprache des Textes kommt es allerdings an. Den Umfang von Verzichtserklärungen und Aussagen gestalten wir mit Sorgfalt.

Die Sicherheit gibt das Gesetz: Erklärungen, die während der Ausgleichsgespräche abgegeben werden, dürfen in einer späteren Ermittlung und Anklage nicht als Beweis verwendet werden, wenn kein Ausgleich zustande kommt (Art. 253 der türkischen Strafprozessordnung, Ceza Muhakemesi Kanunu, Gesetz Nr. 5271). An den Tisch zu treten trägt also kein Geständnisrisiko. Dennoch achten wir darauf, die Sprache der Leistung und der Erklärung im Protokoll so zu fassen, dass sie später nicht falsch gelesen werden kann.

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